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Kirchliche Trauung und Ehevorbereitung

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, bitten wir um rechtzeitige Kontaktaufnahme, damit wir genug Zeit haben für die Formaliäten und die inhaltliche Vorbereitung. Schließlich soll es ja so werden, wie Sie sich das wünschen. Außerdem wollen wir vermeiden, dass für Ihren Wunschtermin die Kirche, die Sie sich ausgesucht haben, belegt ist.

Am besten melden Sie sich mindestens sechs Monate vor dem geplanten Termin. Auch wenn Sie erst ganz am Anfang Ihrer eigenen Überlegungen stehen und der Wunschtermin Ihrer Trauung noch nicht feststeht, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Damit kommen wir ins Gespräch und können alle anstehenden Fragen lösen. 

Zuständig für die Ehevorbereitung sind Pfr. Bernd Schikofsky und Pfr. Matthias Schmitz, Kooperator. Sie können direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen, oder über die Pfarrbüros.

Ein Element der Vorbereitung der kirchlichen Trauung ist die Aufnahme des Ehevorbereitungsprotokolls. Darin werden die Personalien der Brautleute festgehalten, und die Brautleute erklären, dass sie für die Ehe, die sie schließen wollen, das Verständnis der katholischen Kirche teilen. Wenn Sie schon einmal einen Blick in das Ehevorbereitungsprotokoll werfen wollen, können Sie es hier öffnen und herunterladen: zum Ehevorbereitungsprotokoll.

Wenn Sie nicht in Malstatt wohnen, sind auch Absprachen mit dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Pfarrer nötig.

Aber keine Sorge - Wir unterstützen Sie bei allen Formalitäten.

Wenn eine/r von Ihnen bereits einmal verheiratet war (vielleicht standesamtlich, ohne kirchliche Trauung), müssen wir vorab klären, ob eine kirchliche Trauung möglich ist. Dazu sind einige Formalitäten zu erfüllen, und die brauchen zusätzliche Zeit, die wir einplanen müssen. Auch dabei beraten wir Sie gerne.

 

Ich war schon verheiratet - Welche Möglichkeiten habe ich?

Die katholische Kirche sieht in der Ehe einen Bund, der für das ganze Leben geschlossen wird. Der Grund: Sie versteht die Ehe als Sakrament, also als ein heiliges Zeichen, das die Treue Gottes zu den Menschen symbolisiert. Deshalb ist eine kirchliche Heirat nach einer Ehescheidung zunächst nicht möglich.

Es besteht aber die Möglichkeit, genauer hinzuschauen und zu prüfen, ob eine frühere Eheschließung tatsächlich diesen sakramentalen Charakter hatte. Die Prüfung kann ergeben, dass eine neue kirchliche Eheschließung möglich ist.

Man nennt diese Prüfung "kichliches Ehenichtigkeitsverfahren". Als erste Ansprechpersonen dafür stehen die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort zur Verfügung. Diese stellen gerne den Kontakt zu der Stelle her, die das Verfahren durchführt, zum "Bischöflichen Offizialat" in Trier. Natürlich können Sie auch selbst Kontakt dorthin aufnehmen. Der erste Kontakt ist meist ein Telefonat. Daraus kann sich ein unverbindliches Beratungsgespräch ergeben, in dem dann bespochen wird, ob und wie es weitergeht. 

Das Offizialat informiert auf einer eigenen Internet-Seite darüber, wie das Ehenichtigkeitsverfahren abläuft.