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Sisters of the Adoration of the Blessed Sacrament (SABS)

Die Ordensgemeinschaft mit der Abkürzung SABS ist in Indien zu Hause, aber inzwischen auf der ganzen Welt verbreitet. Zu ihr gehören rund 5000 Schwestern. Der Name des Ordens bedeutet: Schwestern von der Anbetung des Heiligen Sakraments. Der Orden  legt Wert darauf, sowohl Aufgaben außerhalb der Klöster zu übernehmen, als auch Zeiten der Sammlung im Gebet zu pflegen. Jede Schwester verbindet in ihrem Leben beide Bereiche. Damit entzieht sich der Orden der klassischen Einteilung in "aktive" und "kontemplative" Gemeinschaften. 

In Deutschland arbeiten die SABS-Schwestern eng mit den Franziskanerinnen von Waldbreitbach zusammen. Man findet sie oft in Einrichtungen, die von den Waldbreitbacher Schwestern gegründet wurden, in denen diese lange tätig waren oder die zu einem kirchlichen Träger gehören.

Vier Schwestern des Ordens leben im Konvent neben der Kirche St. Antonius:

Sr. Agnes, Sr. Anita, Sr. Marcelina und Sr. Teena.

Sie arbeiten in der Krankenpflege in der Caritas-Klinik Sankt Theresia, Rastpfuhl. Die Schwestern feiern regeläßig unsere Gottesdienste mit und übernehmen dort auch liturgische Dienste. Sie wirken auch in der Hauskommunion mit und übernehmen Vertretungen im Küsterdienst. 

Eine Schule des Ordens in Kimumu, Kenia, ist langjährige Projektpartnerin des Eine-Welt-Kreises St. Josef.

Sprechen Sie die Schwestern gerne einmal an. Sie freuen sich, Sie kennenzulernen.

Besuchen Sie auch die Website des Ordens (in englischer Sprache)

 

Zur Geschichte des Ordens

Die Schwesterngemeinschaft von der Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes (SABS) hat ihren Ursprung in der persönlichen Erfahrung des Dieners Gottes und Gründers Bischof Thomas Kurialacherry (1873 – 1925) mit der Eucharistischen Gegenwart. Für ihn war die Verehrung der Euchariatie ein zentraler Teil seines Lebens als gläubiger Christ.

Um die Erfahrung der Eucharistischen Anbetung vielen Menschen zu ermöglichen, gründete er in seiner Zeit als Pfarrer in der Pfarrei Edathua / Kerala, Süd-Indien, die Schwesterngemeinschaft.

Mitgründerin uns erstes Mitglied des Ordens war Mutter Mary Francis de Chantal (1880-1972).

Als Gründungstag der Gemeinschaft gilt der 29. Januar 1908. Nach einem Jahr Ausbildung wurdne am 8. Dezember 1908 sechs junge Frauen eingekleidet.

Pfarrer Thomas Kurialacherry wurde 1911 zum Bischof von Pella und Apostolischer Vikar von Changanacherry eingesetzt. 

Das Charisma und die Berufung des Ordens ist die Hingabe an die Eucharistie. Jede Schwester verbringt jeden Tag eine Stunde in der Gegenwart des Allerheiligsten Sakraments. Dabei wechseln sich die Schwestern ab. Auf diese Weise bildet die ganze Gemeinschaft eine ununterbrochene Kette der Anbetung.

Die Liebe zu Jesus, dem die Schwestern im Allerheiligsten Sakrament begegnen, gibt ihnen Kraft für ihre Aufgaben in Schulen, Krankenhäusern und Ambulanzen, Altenheimen und im Dienst für Menschen, die von Armut betroffen sind. 

Die Schwestern leben nach der Regel des hl. Augustinus in einer etwas abgeänderten Form. An ihrem Sendungsauftrag hat sich bis heute nichts geändert. Die Gemeinschaft zählt zur Zeit ca. 4.800 Schwestern, die in Indien, Afrika, USA, in der Ukraine und in Europa leben und arbeiten. Die Gemeinschaft ist derzeit in siebzehn Provinzen eingeteilt.
 

Im Bistum Trier:

1973 kamen die ersten Schwestern ins Bistum Trier. In Deutschland leben z. Zt. ca. 40 Schwestern. Die Schwestern gehören unterschiedlichen Provinzen an. Sie arbeiten in der stationären Krankenpflege und der stationären Altenpflege. Darüber hinaus engagieren sie sich in der Seelsorge – vor allem in den Altenheimen – der Heimbewohner, in der Pfarrei und in anderen ehrenamtlichen Diensten.