Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken Malstatt

Liebe Leserinnen und Leser,

im ausklingenden Winter feiert die Kirche ein archaisch anmutenden Fest. Im Volksmund ist es als Mariä Lichtmess bekannt.

Offiziell „Darstellung des Herrn“ genannt, bezieht sich auf den biblischen Bericht im Lukasevangelium (Lk 2,22-40) Die Eltern Jesu wurden mit ihrem erstgeborenen Sohn im Tempel in Jerusalem vorstellig. Sie genügten damit dem religiösen Gesetz, der Thora.

Dennoch erregten sie Aufsehen bei zwei alten Menschen, die mit dem Tempel verbunden waren. Simeon und Hanna sahen in der Begegnung mit Jesus die Erfüllung ihrer Sehnsucht. Hanna und Simeon waren die einzigen, die Jesus erkannten. Die einzigen, die in ihm mehr sahen als eines der vielen Babys, für die Eltern im Tempel ihr Opfer darbrachten.

Diese äußere Begegnung mit Jesus spiegelte ihre innere Sehnsucht wider. Vor allem von Simeon erfahren wir, dass ihm verheißen worden, den Erlöser zu sehen.

Diese Verheißung war für ihn subjektiv wahrnehmbar, aber nicht beweisbar, nicht messbar. Wie oft mag sie seine Geduld und sein Vertrauen auf die Probe gestellt haben? Wem konnte er sich damit anvertrauen?

Simeon und Hanna waren aber Menschen, die mit ihrem eigenen inneren Erleben in Berührung waren, ihrer Ahnung trauten und bereit waren zu auf ihre Erfüllung in Äußeren zu warten. Sie waren dadurch wachsame Menschen und verpassten den richtigen Moment nicht. Sie waren an Ort und Stelle, als Jesus in den Tempel gebracht wurde.

Und dann platzte es förmlich aus ihnen heraus, dass ihnen mit dem kleinen Jesus der Verheißene begegnet war. Es gibt Menschen, die weitersehen und mehr erkennen als andere.

Die Bibel nennt sie Propheten. Doch das, was sie als erstes sehen, soll ans Licht kommen und allen Menschen bekannt werden. Darstellung des Herrn ist ein Fest des Lichtes am Ende des Winters. Es ist weniger ein Marien- als vielmehr ein Christusfest. Simeon bezeichnete Jesus als Licht für die Völker.

Ich wünsche mir auch heute Menschen wie Simeon und Hanna. Menschen, die ihrer Ahnung vertrauen, dass es im Leben mehr als „alles“ geben muss. Und es nicht für sich behalten, wenn Gottes Licht in ihr Leben eindringt.

Wir können solche Menschen sein. Wir können unsere Sehnsucht nach göttlichem Sinn in unserem Leben ernst nehmen. Wir können uns in Vertrauen und Geduld üben. Wir können wachsam zu leben versuchen. Wir können als Christinnen und Christen andere am Grund unserer Hoffnung Anteil haben lassen und Zeuginnen und Zeugen sein für Gottes Spuren in dieser Welt. Das wünsche ich uns!

Ihre Gemeindereferentin Marion Bexten


Erstkommunion: Vorbereitung 2022 beginnt!

Im Januar 2022 beginnt die Katechese zur Erstkommunion.

Auch dieses Jahr haben wir wegen der Covid-19 Pandemie die Kommunionkinder in vier Gruppen eingeteilt: Gruppe St. Albert, Gruppe St. Antonius, Gruppe St. Paulus und die Gruppe St. Josef.

Jede Gruppe wird zweimal im Monat samstags um 10.00 Uhr zusammenkommen, um sich auf die Erstkommunionfeier vorzubereiten. Um möglichst große Abstände halten zu können, nutzen wir dazu unsere großen Kirchenräume.

Die Katechese wird von den monatlichen Kinderwortgottesdiensten ergänzt. Die Kinder und Ihre Familien sind zu jedem Gottesdienst herzlich eingeladen.

Wir freuen uns darauf, die Kinder in kleinen Gruppen zu begegnen und sie näher kennenzulernen.

Die genauen Termine werden den angemeldeten Familien mitgeteilt und stehen auch im Pfarrbrief.


Sternengucker*innen im Advent

Sternengucker*innen im Advent

An vier Montagen im Advent traf sich eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern im Pfarrheim St. Josef, um sich gemeinsam mit adventlichen Bibeltexten auseinanderzusetzen.

Die Rahmengestaltung des Abends, wie die Auswahl der Texte, sowie eines Gebetes zu Beginn und zum Abschluss übernahmen abwechselnd Marion Bexten und Bernd Schikofsky.

Es wurden unterschiedliche Methoden des Bibellesens vorgestellt und angewandt. Die verschiedenen Blickwinkel unter denen jeder Einzelne bestimmte Textstellen betrachtete, die Fragen, Assoziationen und Gefühle die in jeder geweckt wurden, konnten in einer entspannten und gleichzeitig anregenden Atmosphäre ausgetauscht werden. In den Abschlussrunden der Abende kam immer zum Ausdruck wie bereichernd das gemeinsame zweistündige Bibelstudium empfunden wurde.

Pastor Schikofsky regte an darüber nachzudenken in welcher Form sich eine weitere gemeinsame Beschäftigung mit Texten der Bibel und Fragen des Glaubens in Zukunft gestalten ließe. Für die kommende Fastenzeit jedenfalls wurde eine Fortführung von Bibelabenden in Aussicht gestellt.

Hilde Hopf


Gemeindepraktikum

Gemeindepraktikum in der Pfarreiengemeinschaft Malstatt

Liebe Gemeindemitglieder,

mein Name ist Elena Reh, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Güls, einem Vorort von Koblenz. Zurzeit studiere ich an der Katholischen Hochschule Mainz den Doppelbachelor Soziale Arbeit und Praktische Theologie.

Zwischen dem 31.01.2022 und dem 17.03.2022 werde ich bei Marion Bexten mein Gemeindepraktikum absolvieren und so in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken-Malstatt hineinblicken.

In meiner Heimatgemeinde bin ich schon seit meinem 14. Lebensjahr in der Kinder- und Jugendarbeit (Messdienerausbildung, Jugendfreizeiten, Firmvorbereitung) tätig und konnte so bereits Vorerfahrung sammeln.

Ich freue mich, mein Praktikum in Saarbrücken-Malstatt absolvieren zu dürfen und bin gespannt auf die gemeinsame Zeit! Für Fragen und Rückmeldungen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung, sprechen Sie mich einfach an!