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Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken Malstatt

Pfarrfest 2022 in St. Marien

Traditionsgemäß findet am 15. August 2022 das diesjährige Pfarrfest in St. Marien auf der Rußhütte statt.
Die gesamte Gemeinde ist recht herzlich eingeladen, da nur ein Pfarrfest durchgeführt wird.
Wir beginnen um 10.15 Uhr draußen mit einem Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt.
Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, ebenso wird Kuchen angeboten. Das Pfarrfest geht bis 17 Uhr.

Übrigens fährt an Sonn- und Feiertagen die Buslinie 128 einmal in der Stunde vom Rastpfuhl über die Rußhütte (Haltestelle Am Emmersberg) zum Rodenhof und in Gegenrichtung!


Impuls des Monats August

Ein Frühstück im Haus auf der Klippe

Liebe Leserinnen und Leser,

vor einigen Tagen fiel mir eine Geschichte in die Hände. Sie mag etwas übertrieben sein, aber ich denke mir, sie bringt die christliche Botschaft gut auf den Punkt: Was Menschen für andere sein können. Wie Gott für uns sein will.

Auf einer Klippe steht ein einsames kleines Haus. Dort wohnt ein alter gebrechlicher Mann. Er ist verwitwet. Immer wieder kommen Menschen zu dieser Klippe, deren Leben zerbrochen ist, die wortwörtlich am Abgrund stehen. Der Mann sieht sie, kommt ihnen am Stock gehend, entgegen und überrascht sie mit der Frage, ob sie Hunger haben. Er bietet ihnen ein Frühstück an. Gleich zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Immer bekommt er es mit, wenn wieder ein Mensch auf die Klippe zugeht. Für nächtliche Besucher hat er einen Bewegungsmelder installiert.

Einmal gefragt, warum er immer das Frühstück anbietet, antwortet er schlicht: Die Menschen, die ankommen sind im Stress. Die meisten von ihnen haben seit längerem nichts gegessen. Sie sind unterzuckert, brauchen Kohlenhydrate und Proteine, um wieder klar denken zu können und um ihre Anspannung abzubauen. Die Mahlzeit erdet sie.

Sie brauchen aber auch Fürsorge, jemanden der für sie eine Mahlzeit bereitet und bei dem sie sich einfach zurücklehnen können. Sie brauchen jemanden, der sie wahrnimmt und ansieht. Bei dem sie Ansehen haben. Oft führt die Menschen die wiederkehrende Erfahrung an den Rand des Abgrundes, dass andere, dass sogar Freunde und Angehörige sich von ihnen abgewandt haben, sie allein gelassen haben. Oft fühlen sie sich deswegen wertlos. Der Mann gewährt diesen Menschen Zutritt zum Inneren seiner Hütte, seinem Wohnstube und zur Wärme seines Kamins. Er spricht sie mit ihrem Namen an und denkt sich sogar Kosenamen für sie aus. Er teilt ihnen auch seinen Namen mit, bietet ihnen damit Nähe an.

Warum bietet dieser Mann jedes Mal ein Frühstück an? Es ist einfach die einzige Mahlzeit, die er gut zubereiten kann. Es ist immer üppig, ein Ausdruck von Überfluss und Leben. Der Mann gibt sein Talent ganz leidenschaftlich und zugleich mit einem Augenzwinkern her. Es ist das einzige, was er besitzt. Er hält nichts davon zurück. Er gibt es Fremden, ohne Bedingung. Ohne eine Bezahlung zu erwarten. Und nimmt sich selbst dabei nicht zu wichtig.

Der Mann nimmt auch selber an den Mahlzeiten teil. Es ist auch sein Frühstück. Er bietet den Gästen auf diese Weise Mahlgemeinschaft an, das Gefühl dazuzugehören. Und dabei hat er ein offenes Ohr für sie. Einen guten Rat dagegen erteilt er spärlich.

Immer ist der Alte zuhause. Wenn er dringende Besorgungen machen muss, sorgt er für Vertretung. Jeder Mensch ist wichtig. Gleich wann er kommt, gleich welch eine Vorgeschichte sie mitbringt. Niemand, wirklich niemand, soll verloren gehen. Trotzdem ist der Alte nicht naiv. Er weiß, dass er niemanden zwingen kann und respektiert den freien Willen des Einzelnen.

Der Mann macht kaum Aufheben um sich selber. Trotzdem bleibt sein Tun auf Dauer nicht verborgen. Lokalmedien berichten. Aber seine Prominenz verändert den Einsatz des Alten nicht. Er bleibt ganz ohne Allüren und sich selber treu.

So weit diese fiktive Geschichte und Teil eines Romans.*

Verstehen Sie sie bitte nicht falsch, nicht wörtlich. Sie bietet kein Rezept im Umgang mit Suizidalen an. So einfach geht es im echten Leben in aller Regel nicht zu. Sie ist vielmehr ein Gleichnis. Eine Geschichte mit einer tieferen Wahrheit: Gott selber ist im Unscheinbaren und Verborgenen zu finden. Seine Liebe zeigt sich dort, wo wir sie am wenigsten vermuten, doch am dringendsten brauchen. Sie ist bedingungslos und bejahend und immer da. Sie ist menschen- und lebensfreundlich. Sie ist Mahlzeit und Gemeinschaft. Wir können uns von ihr sättigen lassen und können selber zu Boten dieser Liebe werden mit unseren Talenten und unserer Kreativität.

Mit der Geschichte kommen mir die Verse aus Psalm 23 in den Sinn: Du deckst mir den Tisch im Angesicht meiner Feinde, du salbst mein Haupt mit Öl und füllst mir reichlich den Becher. Nur Güte und Liebe werden mir folgen mein Leben lang und im Haus Gottes darf ich wohnen für lange Zeit.

Ihre Gemeindereferentin

Marion Bexten

 

*Der Roman heißt: Ask Him Why, von Catherine R. Hyde. Es gibt ihn leider nur auf Englisch.


Neues aus den Verwaltungsräten

In St. Albert wurde Frau Marta Wojtunik am 30.6. nachgewählt. Sie ersetzt Philipp Mayer, der seinen Erstwohnsitz nicht mehr im Gebiet der Kirchengemeinde hat. Ihm danken wir für seinen engagierten Einsatz und freuen uns, dass er uns weiterhin als Mitarbeiter erhalten bleibt. Der Rat besteht nunmehr aus: Jürgen Buchholz, Albrecht Langenbahn, Evita Samson, Adolphe Touna, Marta Wojtunik, sowie Pastor Schikofsky.
Sollte sich ein weiteres Gemeindemitglied zur Mitarbeit bereitfinden, könnte auch der vakante 6. Platz eines/einer Gewählten vergeben werden. Der Rat beschäftigt sich derzeit unter anderem mit dem Zustand der Glocken. Bei den jüngsten Wartungsarbeiten wurden verfügt, dass zwei Glocken vorläufig nicht mehr läuten sollen.

In St. Marien werden wir am 1. und 2. Oktober eine Wahl durchführen. Wir bitten die Gemeindemitglieder von St. Marien, Vorschläge für die Mitarbeit im zu wählenden Rat einzureichen. Name und Adresse, sowie Unterschrift des Kandidaten/der Kandidatin und der vorschlagenden Person müssen enthalten sein. Abgabefrist 26.8.2022. Bisher gibt es zwei Kandidaten-Meldungen. Zu wählen wären vier, eigentlich sollten dafür der wählenden Gemeinde acht Vorschläge gemacht werden. Allerdings kann auch dispensiert werden von der Zahl der Mitglieder und der Zahl der Kandidat*innen. Die Aufgabe des Rates wird es voraussichtlich sein, über Verkauf und Weiterentwicklung des Standorts St. Marien Beschlüsse zu fällen. Ein Wertgutachten liegt inzwischen vor. Interessenten haben sich schon umgeschaut. In Ermangelung eines Verwaltungsrates ist Pastor Schikofsky derzeit zum Verwalter bestellt, vorläufig längstens bis Ende Oktober.

Der Verwaltungsrat St. Josef hat durch den Tod von Gerhard Brockhoff
seinen langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden verloren. Hier wie anderenorts wird er sehr fehlen. Der Rat besteht formell aus zehn gewählten Mitgliedern und dem Pastor. Durch die Amtsverzichte von Roland Blasius und Peter Bender waren davor schon zwei weitere Sitze frei geworden. In einem ersten Schritt hat der Rat nun Björn Zierold nachgewählt. Weitere Mitglieder sind: Angelika Schneider, Cornelia to Berens-Lamy, Franz Robert Ahrweiler, Helmut Clos, Heinz König, Markus Lafontaine, Dr. Rudolf Mohr und Pastor Schikofsky, sowie mit Gaststatus Uwe Schneider als ständiger Vertreter des Pfarreienrates. Herrn Bender danken wir an dieser Stelle nochmals für seine treue jahrelange Mitarbeit in der Vermögensverwaltung der Kirchengemeinde St. Josef, früher auch schon in St. Antonius. Ein wichtiges Vorhaben des Verwaltungsrates ist seit zwei Jahren die Vorbereitung einer umfassenden Renovierung des Pfarrhauses St. Josef. Dabei geht es um ein neues Dach, um die Fassade, um die Herstellung von Begegnungs- räumen im Erdgeschoss und die Unterbringung der Büros (bis auf das Pfarrbüro selbst) in der ersten Etage. Die Zukunftsplanung auch für die anderen Standorte, St. Antonius und St. Paulus, ist eine Aufgabe, die dem Rat ständig vor Augen steht. Dabei sind die seelsorglichen Ideen und Gesichtspunkte, die gesamte Kirchenentwicklung in Saarbrücken, wie auch die finanziellen Chancen und Risiken entscheidende Faktoren. Für die beiden vakanten Sitze im Rat werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Sie können Vorschläge mit der Einverständniserklärung der Kanditat*innen und mit ihrem eigenen
Namen im Pfarrbüro einreichen bis zum 26.8.2022


Ferienregelung in St. Albert

Vom 15. Juli bis zum 02. September entfällt die Abendmesse freitags in St. Albert.
In dieser Zeit ist die Kirche nur freitags von 16.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, die „Offene Kirche“ mittwochs entfällt.


Tag des offenen Denkmals




Kinderkirche

Jeweils einmal im Monat bieten wir in St. Paulus und in St. Albert parallel zum Sonntagsgottesdienst eine Kinderkirche an.

Herzliche Einladung an alle Kinder!  

Die genauen Termine und den jeweiligen Ort finden Sie  hier!


Aktuelle Infos zum Sanitärprojekt in Ghana

Seit November 2021 sammelten kirchliche Gruppen in Malstatt und in Alt-Saarbrücken Spenden für ein Projekt in Ghana: Die St. Joseph Secondary School in Mampong braucht ein Sanitärgebäude. Nun können wir vermelden: Das Spendenziel in Höhe von 5.000,- € wurde inzwischen überschritten. Inzwischen ist eine Spendensumme in Höhe von über 6.100,- € eingegangen.

Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben.


Zur Erinnerung: Die Schule möchte eine Mädchen- sowie eine Jungentoilette errichten, die jeweils aus 8 Toilettenkabinen bestehen soll. Die Kosten hierfür wurden mit rund 7.000,- € veranschlagt, wobei insgesamt 2.000,- € aus Eigenmitteln der Schule erbracht werden sollen. Eine Herausforderung stellt die weiter stark anwachsende Schülerzahl an der Schule (inzwischen ist die Schülerzahl von 2.000 auf rund 2.700 gestiegen), die die Schule einerseits logistisch, andererseits finanziell vor eine Herausforderung stellt. Hinzukommen die weltweit gestiegenen Preise für Baumaterialien. Dennoch sind wir zuversichtlich, noch in diesem Jahr mit dem Bau der Sanitäranlagen für die Schule in Mampong beginnen zu können.

Unsere Kontaktperson nach Mampong ist Fr. Anthony Antwi Boasiako, der in Saarbrücken als Priester arbeitet und der aus Mampong stammt. 

Schauen Sie dazu doch auch ein kleines Video an.

Ihre Spende für das Projekt können Sie überweisen an:

Spendenkonto Kirchengemeinde St. Jakob (!), IBAN DE84 5905 0101 0000 0281 91 bei der Sparkasse Saarbrücken, Verwendungszweck: Sanitärgebäude Ghana